Dungeonslayers
26 Nov 2008

Der Autor

Wenn ich nicht gerade spiele verunstalte ich Medien. Kommt einem zu Gute bei eigenen Rollenspielen wie Malmsturm oder Projekten wie Ratten!, Savage Worlds Gentlemens Edition, Scion, Sundered Skies und ein paar anderen. An und für sich bin ich der Erzählonkel, daher auch die große liebe zu FATE. Manchmal muss es aber auch ein Burger statt Steak sein und so wird gern und oft auch Savage Worlds oder wenn es klasisch sein soll Pathfinder und Konsorten gespielt. Ich probier gern und oft Systeme aus aber die eigentliche Leidenschaft sind die Hintergrundwelten.

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it Dungeonslayers ist vorgestern am ein kleines Rollenspielprojekt online gegangen auf das Du ruhig mal ein Auge werfen solltest. Nach der Devise „ Bitte recht einfach“ kommt das Regelwerk mit 9 Kernwerten aus. Momentan befinden sich die Regeln noch in der Betaphase und geizen mit ausführlichen Erklärungen. Wie es heißt soll Dungeonslayers aber vollständig spielbar sein. Das ganze Ding macht einen schlanken Fuß und ich werde das mal ausprobieren müssen. Dazu heißt es:

Willkommen bei Dungeonslayers, dem Pen & Paper Rollenspiel, bei dem die Charaktere ganz primitiv und auf ganz “altmodische” Art & Weise Monster zerhacken und Dungeons plündern. Das System von Dungeonslayers ist mit voller Absicht sehr rudimentär und simpel gestaltet, um das charmante Flair alter Rollenspieltage am Tisch wieder aufleben zu lassen.

Es geht bei Dungeonslayers also nicht um ausgeklügelte, realistische Regelmechaniken oder tiefschürfende Dramen. Stattdessen geht es um einfach gestrickte Handlungen in der klassischen Fantasywelt von Nebenan, wo die Bösen noch die Bösen sind, Monster schonungslos vertrimmt werden, tückische Fallen makaber zuschlagen und geile Schätze warten, während Bleistift und Karopapier ihre ganz eigene Magie am Spieltisch entfalten.

Trotz – oder gerade wegen – dieser Detailarmut der Regeln reifen Spielercharaktere mit der Zeit oft ungemein und entwickeln äußerst individuelle Persönlichkeiten. Also werft das Kettenhemd wieder über, zückt die Klinge oder kramt das Zauberbuch hervor, der nächste Dungeon und seine Monsterhorden warten schon darauf, von Euch geplättet zu werden.

Was haltet ihr davon?

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2 Comments
2 Kommentare
  1. Gucken wir mal. Vielleicht ist es ja ne Perle!

  2. Eine interessante Idee, welche in meiner Meinung nach einen Schnittpunkt zu Brettspielen wie „Descent“ darstellt. Als Stammsystem wäre es für mich persönlich nicht komplex und tief genug. Dies will es jedoch auch gar nicht sein und ist somit eine gute „Pause mit Spass“ zwischen düster-ernsten Rollenspielen wie Call of Cthulhu. Das Layout finde ich witzig und erinnert mich an die ersten eigenen Versuche ein Rollenspiel selbst zu entwickeln. Es passt in meinen Augen zum Thema des Systems.

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