DSA Redaktion verkleinert sich
20 Aug 2010

Der Autor

Wenn ich nicht gerade spiele verunstalte ich Medien. Kommt einem zu Gute bei eigenen Rollenspielen wie Malmsturm oder Projekten wie Ratten!, Savage Worlds Gentlemens Edition, Scion, Sundered Skies und ein paar anderen. An und für sich bin ich der Erzählonkel, daher auch die große liebe zu FATE. Manchmal muss es aber auch ein Burger statt Steak sein und so wird gern und oft auch Savage Worlds oder wenn es klasisch sein soll Pathfinder und Konsorten gespielt. Ich probier gern und oft Systeme aus aber die eigentliche Leidenschaft sind die Hintergrundwelten.

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Gefühle, Kosten, Nutzen

Sogar drastisch! Ganz ehrlich? Ich finds befremdlich wie sich Betroffene zur Situation äussern. Alveran berichtete gestern dass Mark Wachholz nicht mehr in der Redaktion von DSA sitzt. Grund seines Ausscheidens ist eine gemeinsamer Beschluss der DSA Kern-Redaktion. Hat man so hinzunehmen! Schlicht und ergreifend. Solidarisch erklären sich nun auch Tyll Zybura, sowie Ragnar und Michelle Schwefel und nehmen ihren Hut. Warum zieht das derlei Wellen sowohl intern als auch in der Szenenlandschaft? Richtig wiederlich finde ich da so manchen Fan-Boy der nur drauf wartet mit Flagge loszumaschieren. Feinstes Charakterspiel zeigt sich hier! Ein Rauswurf ist ein Rauswurf. Geschäft ist Geschäft oder ist die Verlasgarbeit in Wirklichkeit doch nur semiprofessionelles Gruppengeplänkel mit hochemotionaler Bindung zu einem Produkt? Wie es scheint ist das so. Ich weiß wovon ich da rede, solche Szenarien hab ich auch schon erlebt. Doch stelle ich mir die Frage ob man so öffentlich Stellung nehmen muss. Sowas wirft immer Licht in beide Richtungen. Ich finds nicht richtig. Klar ist da Frust im Spiel. Richtig ist aber auch das wir als aussenstehende nur eine Seite kennenlernen die geprägt von Emotion sein wird. Der Nutzen? Ich sehe keinen. Ausser sich Frust von der Seele zu schreiben. An den Pranger also. Alles was die betroffenen nun vorbingen werden wir mit Sicherheit nicht vom Verlag kommentiert. Wozu auch? Es ist das gute Recht eines Verlages personelle Entscheidungen zu treffen. Na mal sehen was ich mache wenn mich mein Boss feuert. Am besten Facebook aktivieren, Blog-Geschütze auffahren, die Twitter-Gettling bedienen und die Foren-Stampede ins rollen bringen. Der nächste Personalchef wird sich freuen wenn er verbotenerweise nach mir sucht und eine Googlesichere Weste gibt es nicht…

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3 Comments
2 Kommentare
  1. Meiner Meinung nach hat Mark Wachholz seine – natürlich, wie er selbst zugibt, subjektive – Stellungnahme offensichtlich mit der Absicht geschrieben, sachlich seine Sicht der Dinge zu veröffentlichen. Somit haben die interessierten Leser etwas mehr Hinweise darauf, was vorgefallen sein könnte. Inwieweit dies fair gegenüber den anderen Redakteuren und außerdem verlässlich ist steht auf einem anderen Blatt.
    Tyll heißt übrigens Tyll Zybura…

  2. Also die Beschreibung „semiprofessionelles Gruppengeplänkel“ trifft auf die meisten RPG-Verlage in Deutschland meiner Meinung nach unbeschränkt zu. Auch einige der kleineren Unternehmungen in Amiland können sich die Beschreibung an den Hut pinnen.

    Wenn man sich anschaut, was in DE in den letzten Jahren gelaufen ist, dann kann man die RPG-Verlage hierzulande mit viel gutem Willen als semiprofessionell bezeichnen. Das Ganze ist von Neid und Eifersüchteleien mehr geprägt als einem professionellem Geschäft gut tut.

    Fazit: Fans sollten halt keine RPGs machen.

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