Invasion 2071
25 Feb 2012

Der Autor

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Wenn ich nicht gerade spiele verunstalte ich Medien. Kommt einem zu Gute bei eigenen Rollenspielen wie Malmsturm oder Projekten wie Ratten!, Savage Worlds Gentlemens Edition, Scion, Sundered Skies und ein paar anderen. An und für sich bin ich der Erzählonkel, daher auch die große liebe zu FATE. Manchmal muss es aber auch ein Burger statt Steak sein und so wird gern und oft auch Savage Worlds oder wenn es klasisch sein soll Pathfinder und Konsorten gespielt. Ich probier gern und oft Systeme aus aber die eigentliche Leidenschaft sind die Hintergrundwelten.

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13 Mann bringen einen neues Rollenspiel auf den Markt. Vielmehr einen neuen Hintergund. Fans des Rollenspielregelwerkes Traveller bekommen also neues Spielmaterial. Allerdings wird das Traveller-System etwas modifziert werden um zum Hintergund zu passen. Der Kampf wird taktischer werden und die Charaktererschaffung bekommt eine Grundsanierung da den Autoren deutlich zu viel Glücksmoment enthalten ist. Aber zum Hintergund. Invasion 2071 wird eine bunter eigenständiger Mix aus X-COM 2, V die Ausserirdischen, Stargate SG-1, X-Files, Dark Skies, Falling Skies, Independence Day und viele mehr. Als Spieler übernimmt man wohl die Rolle eines Mitglieds United Nations Alien Interdiction Special Forces, kurz UNAISF, und bekämpft die außerirdischen Invasoren. Dazu heißt es:

Invasion 2071 ist ein Science Fiction-Rollenspiel. Es spielt vor dem Hintergrund einer Erde in der nahen Zukunft, die sich von der heutigen Welt gar nicht so sehr unterscheidet. Das Internet und Computer sind sicherlich noch allgegenwärtiger geworden, neue Technologien sind entwickelt worden und kommen zum Einsatz, die heute noch futuristisch anmuten mögen, aber das Gesicht der Welt hat sich nicht stark verändert. Noch immer gibt es Naturkatastrophen, die Auswirkungen des
Klimawandels machen den Menschen zu schaffen, es gibt Hungersnöte in den vielen Regionen der Welt, Warlords verbreiten Angst und Schrecken in armen Ländern, während viele reiche Staaten die Waffen dafür liefern. Die meisten Menschen leben aber sicher in ihren Häusern und gehen geregelt ihrer Arbeit nach.

Es gab einige geopolitische Veränderungen. Sie erzählen vom Aufstieg und Fall Chinas, der nuklearen Katastrophe der USA, dem langsamen Niedergang Europas, aber auch dem Aufstieg neuer Industrienationen, wie Brasilien und Indien, sowie dem Energiemonopolisten Russland. Vor diesem Hintergrund trifft die Menschheit scheinbar zum ersten Mal auf außerirdische Besucher, die in ihren Raumschiffen zur Erde kommen. Sie sprechen von Frieden und einer interstellaren Gemeinschaft, zu der sie die Menschen einladen wollen, aber in Wirklichkeit planen sie die Unterwerfung und letztendlich unsere Auslöschung.

Die Außerirdischen sind aber nicht aufs Geratewohl zur Erde gekommen. Es scheint tausende, sogar Millionen bewohnbare Planeten in der Milchstraße zu geben. Der Grund für das Hiersein der Außerirdischen scheint ein sehr wichtiger zu sein und die Spieler müssen es im Laufe des Spiels herausfinden.

Die Spieler sind Teil einer Geheimorganisation, die schon seit dem UFO-Absturz über Roswell über die Außerirdischen informiert war und nun dem Kampf im Geheimen aufnimmt. Eine direkte Konfrontation wäre aussichtslos, angesichts der überlegenen Technik der Außerirdischen, aber langsam, Stück für Stück, soll es den Spielern und der Geheimorganisation gelingen, Informationen und Technik der Außerirdischen zu stehlen, sie für die Menschheit nutzbar zu machen, den wahren Grund ihres Hierseins zu lösen – und sie vielleicht auch zu vertreiben und das Tor zu den Sternen für die Menschheit aufzustoßen.

Der Sieg der Menschheit und damit der Spieler ist aber keineswegs sicher. Es sind von Beginn an drei Pfade für eine mögliche Zukunft vorgesehen. Eine, in der es bestens für die Menschheit läuft, eine weitere, in der fast alles schief gegangen ist, was schief gehen kann und eine dritte Realität, die wohl irgendwo zwischen den ersten beiden Extremen liegt. Welche mögliche Zukunft für die Spieler Realität wird, entscheidet nicht der Spielleiter, sondern die Spieler selbst mit den Dingen, die sie tun – oder auch nicht.

Während des Spiels bauen die Spieler die Geheimorganisation weiter aus. Ihre Erfolge und Misserfolge entscheiden auch über Wohl und Wehe der Geheimorganisation. Es gibt eine Basis, die schon zu Beginn vorhanden ist und auch mit der Zeit verbessert werden kann. Die Basis dient dem Spielleiter nicht nur als einfaches Vehikel, um den Spielercharakteren Aufträge und Missionen zu erteilen, sondern sie gibt den Charakteren während der Mission auch echte Vorteile, wie verbesserte Wurfmodifikatoren, zusätzliche Würfel, etc.

Mit dem Ausbau wird aber nicht nur bessere Technik verbaut, sondern vor allem müssen die richtigen Personen eingestellt werden. Wissenschaftler, welche die geklauten außerirdischen Technologien verstehen und rekonstruieren können. Techniker, welche den Charakteren die neusten Waffen und Ausrüstung zur Verfügung stellen. Militärs, welche Kampftechniken und Kontakte im Bereich Militär vermitteln können. Mediziner, die verletzte Charaktere wieder zusammenflicken und
nicht zuletzt auch Diplomaten, welche die notwendigen Gelder für die Geheimorganisation besorgen.

Eine Organisation besteht aus Menschen, nicht aus Räumen.

Aber auch der Kampf spielt eine wichtige Rolle bei Invasion 2071. Es wurden mehr taktische Elemente eingebaut. Es kann eine Karte mit Figuren verwendet werden, um taktische Bewegungen im Kampf festzuhalten. Das Spiel mit der Karte ist nicht notwendig, wird aber unterstützt. Ebenso wird der Kampf mit Fahrzeugen unterstützt. Es wird vermutlich nicht selten vorkommen, dass Spielercharaktere ein UFO jagen oder (wohl noch häufiger), die Spielercharaktere von UFOs gejagt werden.

Invasion 2071 beschränkt sich nicht nur auf Schauplätze auf der Erdoberfläche, sondern bietet vielfältige Möglichkeiten für Missionsschauplätze: Orbitalstationen, Mondkolonien, Flüge zum Mars oder auch Jupiter, Unterwasserhabitate und letztlich auch andere Sonnensysteme und Planeten.

Neben den vielen Missionsschauplätzen sind die Missionstypen ebenso vielseitig. Es gibt Infiltrationsmissionen, Kampfmissionen, Rettungsmissionen, diplomatische Missionen, Suchmissionen, soziale Missionen, Beschaffungsmissionen, Extraktionsmissionen und viele mehr.

Und wer genau liest, entdeckt vielleicht auch das ein oder andere Geheimnis auf diversen Kontinenten, die rein gar nichts mit den Außerirdischen zu tun haben und auf Lösung warten…

Links:

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3 Comments
3 Kommentare
  1. Klingt gar nicht mal so schlecht…. 🙂

  2. Die Autoren veröffentlichen das Setting komplett über das Blog!

  3. Also wird es nicht als Buch erscheinen?

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