Spielleitertipps – Das Drama als Stilmittel
25 Mai 2007

Der Autor

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Wenn ich nicht gerade spiele verunstalte ich Medien. Kommt einem zu Gute bei eigenen Rollenspielen wie Malmsturm oder Projekten wie Ratten!, Savage Worlds Gentlemens Edition, Scion, Sundered Skies und ein paar anderen. An und für sich bin ich der Erzählonkel, daher auch die große liebe zu FATE. Manchmal muss es aber auch ein Burger statt Steak sein und so wird gern und oft auch Savage Worlds oder wenn es klasisch sein soll Pathfinder und Konsorten gespielt. Ich probier gern und oft Systeme aus aber die eigentliche Leidenschaft sind die Hintergrundwelten.

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Dramatik im Rollenspiel

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arcus beschäftigt sich heute mit der Dramatik um so das Rollenspiel lebendiger zu gestalten. Ich mag mit dem was er schreibt nur teilweise konform gehen. In Punkt 1 sehe ich mich wieder, respektive versuche ich das so umzusetzen wie das was Marcus dort beschreibt. Ein Geschichtenerzähler zu sein, statt andererseits ein beinharter Eisenbahn-Führer. Ein dramatisches Abenteuer ist vor allem kurz und packend schreibt er. Na ich weiß nicht, eine Dramatische Szene ist kurz und packend aber ein Abenteuer? Wieso muss es diese beiden Eigenschaften haben kann es nicht auch lang und spannend sein wenn man für den richtigen Spannungsbogen sorgt? Die Dramatik ist ein Element um eben jenen Bogen wieder etwas zu straffen, sollte dieser mal im Dungeon sein. Schnickschnack weglassen? Auf keinen Fall. Schnickschnack ist das Salz in der Suppe. Natürlich sollte man aufpassen nicht langatmig zu werden aber ein Baum an einem Bach ist etwas anderes wie eine sich im Wind wiegende Trauerweide am Fuße eines leise vorsich hinplätschernden Baches. Oder so ähnlich. Man muss halt abwägen, ein Gerneralrezept wie etwa: Konzentriere dich auf eine Idee, ein Rätsel, eine Falle, lass so wenig Nichtspielercharaktere wie möglich auftreten gibt es nicht finde ich.

Punkt 3: Spiele nicht länger als 4 Stunden! w00t? Ist mir zu kurz. Man kann ja auch Pausen machen. Außerdem wenn man bock auf blöd hat, mei dann ist halt blöd angesagt und nicht spielen. Ne der Vorschlag ist mir zu starr. Gruppenverträge hab ich auch noch nie gebraucht. Ich mein wir reden hier von spielen. Ok ich bin ein ernsthafter Hobbyst und alldieweil gehen mir bestimmte Dinge, wie beim spielen nicht zu potte zu kommen auch auf den Geist aber es bleibt immernoch spielen. Alles in allem wieder ein guter Artikel der gelesen werden sollte und vielleicht findet der ein oder andere Tipp ja seinen Platz demnächst in deinem Kopfkino.

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