Capes, Cowls and Villains Foul
06 Aug 2012

Der Autor

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Wenn ich nicht gerade spiele verunstalte ich Medien. Kommt einem zu Gute bei eigenen Rollenspielen wie Malmsturm oder Projekten wie Ratten!, Savage Worlds Gentlemens Edition, Scion, Sundered Skies und ein paar anderen. An und für sich bin ich der Erzählonkel, daher auch die große liebe zu FATE. Manchmal muss es aber auch ein Burger statt Steak sein und so wird gern und oft auch Savage Worlds oder wenn es klasisch sein soll Pathfinder und Konsorten gespielt. Ich probier gern und oft Systeme aus aber die eigentliche Leidenschaft sind die Hintergrundwelten.

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Anfang September wird es soweit sein.
Capes, Cowls and Villains Foul
wird als gedruckter Version in den Handel kommen. Ungeduldige können sich shcon jetzt mit der E-Book Version eindecken. Dazu heißt es:

Spectrum Games ist stolz darauf anzukündigen, dass nun „Capes, Cowls and Villains Foul“ veröffentlicht wurde, ein Rollenspiel, das danach strebt, das Superhelden-Comic-Genre akkurat nachzubilden.

Nach den Worten von Cynthia Celeste Miller, der Präsidentin von Spectrum Games: „CC&VF ist nicht einfach nur ein weiteres Rollenspiel über Superhelden. Natürlich bin ich in der Sache nicht unparteiisch, aber ich bin der Ansicht, dass Rollenspieler mir in diesem Punkt voll zustimmen werden können. Das Spiel ist keine Superheldensimulation. Es wurde geschaffen, um diejenigen Geschichten nachzuahmen, die tatsächlich in Comicheften erzählt wurden, beginnend mit dem so genannten „Goldenen Zeitalter“ der 30er und 40er Jahre und bis zu einschließlich den heutigen, modernen Serien. Es verwendet die Logik der Comics anstatt der Logik der realen Welt, denn wenn wir mal ehrlich sind, funktionieren die Dinge in Comicserien immer drastisch anders als im wirklichen Leben. Das liegt einfach an der Art und Weise, wie dieses Genre aufgebaut ist… und das ist auch genau die Atmosphäre, die wir in dem Spiel CC&VF einzufangen versuchen.“

Das Spiel verwendet frei gestaltete Merkmale als Attribute oder Fähigkeiten eines Charakters, aber dennoch ist es weit davon entfernt, keine Struktur zu besitzen: Jedes Merkmal kann mit Modifikatoren ausgestattet werden, um seine Funktionsweise noch präziser darzustellen. Merkmale werden außerdem mit der Zeit weniger wirkungsvoll, und zwar je häufiger man sie benutzt. Diese Regel soll Spieler davon abhalten, sich zurückzulehnen und einfach in jeder Spielsituation immer wieder nur ihr bestes oder effizientestes Merkmal zu benutzen.

Dazu sagt Miller: „Echte Comic-Autoren schreiben die Manuskripte für diese Geschichten schließlich auch nicht so, dass ihre Helden und Schurken in jedem Heft immer wieder genau das Gleiche machen. Der Grund dafür ist, dass dies eine ziemlich langweilige Geschichte wäre. Und rein zufällig ist es auch so, dass ein Rollenspiel dann genauso langweilig werden würde. CC&VF ermutigt die Spieler dazu, ihre eigene Kreativität ausgiebig zu nutzen, um die Action aus den Comicserien noch weiter und noch besser nachzuahmen.“
Merkmale können auch miteinander verknüpft werden, wodurch man eine endlose Aufstellung interessanter Stunts und Effekte erschaffen kann.

Der Designer des Spiels, Barak Blackburn, hat dies zu sagen: „Statt immer nur eine einzelne Fähigkeit des Charakters zu benutzen, kann der Spieler hier nun seinen Charakter die coolen und aufregenden Dinge tun lassen, die Comicfiguren eben normalerweise tun — auf einen Gegner zufliegen, die Fäuste des Charakters mit Plasma-Energie aufladen und seinen Erzfeind mit dem Gebrauch seiner Superstärke umhauen, und so weiter. Zusätzlich zu offensichtlichen Beispielen wie diesem können Charaktere zu ihrem Vorteil ihre Gewitztheit benutzen, sowie ihre Intelligenz, oder ihr Wissen über außerirdische Anatomie, und vielleicht können sie sogar die Vierte Wand zum Leser durchbrechen, um ihren Gegner zu bekämpfen.“

Ein anderes herausragendes Kriterium von CC&VF ist, dass es so gestaltet wurde, dass man auch den jugendlichen Assistenten im Team mit dem fast unbesiegbaren „Mann aus Stahl“ spielen kann, ohne dass der Erstere dabei im Staub zurückgelassen würde. In ähnlicher Weise kann auch ein genialer Oberbösewicht mit begrenzten körperlichen Fähigkeiten eine genauso große Bedrohung darstellen wie ein Welteneroberer mit den Kräften der Megamacht.

So sagt Blackburn über das Spiel: „Comichefte sind voller Gruppenaktionen und CC&VF ist so geschrieben worden, dass es Charakteren erlaubt, sich zu einer effektiven Gruppe zusammenzuschließen, in der alle beteiligten Charaktere etwas beizutragen haben. In anderen Systemen macht es ja nicht besonders viel Spaß, einen Charakter zu spielen, der offensichtlich „schwächer“ als ein anderer Charakter ist. Darum kann bei uns jetzt der tapfere unerfahrene Teenager-Held zusammen mit dem Beschützer der Erde ins All fliegen und dort gegen die vorrückende Streitmacht der außerirdischen Eindringlinge kämpfen… und beide Spieler werden gleichermaßen Freude am Spielen ihres Charakters haben.“

Capes, Cowls and Villains Foul ist bereits als PDF-Produkt erhältlich und kann auf der folgenden Internetseite erworben werden:
DriveThru

Die gedruckte Version des Spiels wird ab Ende August oder Anfang September erhältlich sein (zunächst als „print on demand“ Buch).

Ein kleiner Hinweis: Eine deutsche Fassung dieses Buchs befindet sich in Arbeit.

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